etappe 3 titelbild

Etappe 3 / Rjukan – Geilo

Die größte Hochebene Europas wartet auf mich… die Hardangervidda! Ab jetzt werden sich die großen Nationalsparks im Süden Norwegens fast nahtlos aneinanderreihen… Hardangervidda, Hallingskarvet, Jotunheimen, Rondane… um nur ein paar der Möglichkeiten zu nennen! Und wie froh ich darüber bin, einen doch recht späten Start, Ende Mai, in Lindesnes gewählt zu haben. Durch die schon ausreichend vorangeschrittene Schneeschmelze stehen mir fast alle Wege offen.

Insbesondere die Hardangervidda war ein Knackpunkt in meiner Routenplanung. Wer sich die Routenführung der letzten Etappe genau angeschaut hat, wird sich eventuell fragen, warum ich nicht einfach direkt weiter gen Norden und damit über Haukeliseter in die westliche Hardangervidda eingestiegen bin?! Ja, das wäre auch meine präferierte Route gewesen, aber die Schneesituation in der Setesdals Vest- und Austhei hat mir gezeigt, dass es noch zu früh für die westliche Hardangervidda ist. Es wäre sicherlich irgendwie machbar gewesen, andere haben das auch bewiesen, aber für mich stand fest, dass ich den „Umweg“ über Rjukan nehmen werden und damit über die östliche Hardangervidda gehen werde.

Diese Etappe mag von den Tagen her vielleicht nicht lang sein. Aber einige dieser Tage waren für mich Wendepunkte in dieser Reise. Zum ersten Mal muss ich mich mit ernsthaften Schmerzen beschäftigen. Schmerzen, welche nicht über Nacht verschwinden und das Weitergehen signifikant erschweren… Ohne Empfang und in weiter Entfernung zur nächsten Stadt gilt es Entscheidungen zu treffen und plötzlich ist diese Reise nichtmehr nur ein Genuss… und das in der Gegend, auf die ich mich so lange gefreut habe!

Die Reisetagebücher jedes Tages:

Tag 20 / Rjukan - Helberg Hytta

Vorbei die Ruhe, jetzt geht’s wieder los! Die Freude auf die nächste Etappe wechselt sich ab mit etwas Bammel vor dem steilen Aufstieg in die Hochebene. Die Höhenmeter die ich zwei Tage zuvor nach unten gegangen bin, müssen jetzt wieder aufgestiegen werden… mental schon etwas zermürbend.

Nach einem kurzen Besuch im Supermarkt, um endlich mal noch Sonnencreme zu holen (ja Sonnencreme, es soll ja auch bald mal wirklich Sommer hier werden), geht es los und der Weg nach oben ist… naja, nett ausgedrückt anstrengend. Durch den vielen Regen der letzten Tagen hat sich der Pfad nach oben in einen Bach verwandelt und trockene Schuhe sind schon nach 100m n Wunschgedanke geworden. Aber ich kämpf mich Meter für Meter nach oben! Auf dem Weg zur Gipfelstation der Seilbahn (ja, ich hätte auch Seilbahn fahren können, aber das wäre ja bescheißen, Ich will den ganzen Weg aus eigener Kraft schaffen!) bin ich dann noch an den Spiegeln vorbei gekommen. Auch nett, dass System mal aus der Nähe zu sehen, insbesondere mein Maschinenbauer-Herz schlägt da schon ein bisschen höher. Endlich an der Gipfelstation angekommen gönne ich mir dann noch ein letztes reichhaltiges Mittagessen und dann geht es endlich in Richtung Hardangervidda! Die Landschaft ändert sich Schritt für Schritt zum weiten Fjell und diesmal mit so einer Weite, dass ich mehrfach stehen bleiben muss um den Moment wirken zu lassen. Da werd auch ich ein bisschen emotional. Sooo lange hab ich mich auf diese Gegend gefreut und jetzt steh ich plötzlich mittendrin, unglaublich!

Die Wege hier sind unerwartet gut zu gehen muss ich sagen. Da schon so gut wie aller Schnee geschmolzen ist, hält sich der Sumpf in Grenzen. Klar ist es kein Sonntagswandern, aber es läuft sich wirklich gut. Als Nachtlager gibt es zwei Alternativen. Die Helberghytta, oder noch ein Stück weiter gehen und mein Zelt im Fjell aufstellen. Wegen des doch recht guten Wetters am Abend hab ich mich für das Zelt entschieden und das steht nun wieder in bester Lage mit traumhafter Aussicht!

Über die Nacht soll es ordentlich regnen und morgen dann auch noch bis in den Mittag hinein, danach soll es dann aber sonnig werden. Mein Plan: den Regen einfach im Zelt aussitzen, den Morgen entspannt im Zelt vergammeln und dann erst gegen Nachmittag auf Tour gehen! Meine Kilometer krieg ich so immer noch locker hin und ich bleib eventuell, wenn alles gut läuft, von oben trocken. Ich bin gespannt ob das klappt!

Die Nacht war spannend! Wie vorhergesagt kam der Regen gegen 23Uhr übers Fjell gezogen und das zusammen mit ordentlichem Wind. Ich bin wirklich froh darüber bei der Zelt Auswahl keine Abstriche gemacht zu haben und ich mich für das hervorragende Hilleberg Soulo entschieden habe. Trotz heftigen Böen fühle ich mich sicher aufgehoben. Allerdings ist der Geräuschpegel schon so ne Sache wenn’s draußen mal richtig abgeht. An ruhigen Schlaf ist da erstmal nicht zu denken. Demnach war die Nacht doch recht kurz, aber da der Regen sich erstmal festgesetzt hat, hab ich mich dazu entschieden, den heutigen Start seeehr lang rauszuziehen. Also genug Zeit um noch etwas Schlaf nachzuholen.

Wirklich los ging es dann erst gegen 13Uhr, als dann endlich mal ein Zeitraum ohne Regen dabei war und sich sogar auch die Sonne hat blicken lassen. Es standen heute ja aber auch nur 20km auf dem Plan. Trotz des späten Start gut machbar. Der Weg durchs Fjell war gewohnt anstrengend und es waren auch noch viele matschige Passagen mit dabei, das zieht ganz schön von der Energie. Die Aussicht auf eine schöne Hütte am Ende hat aber geholfen die Kilometer durchzupowern!

Und bei der Kalhovd Hütte gab es dann eine Überraschung! Normalerweise ist auch diese Hütte zur Zeit geschlossen, da außerhalb der Saison. Aber weil dort heute ein Geschäftstreffen vom Wasserkraftsverein Statskraft (die bauen und betreiben die vielen Stauseedämme) stattfindet, hatten die, inoffiziell, offen. Ich hab mich einfach mal unter die Jungs und Mädels dort gemischt und sogar noch ein freies Zimmer bekommen! Hat mir dann auch mein Bier und einige interessante Gespräche verschafft! Ich liebe die Überraschungen die diese Reise zu bieten hat!

Mit nem reichhaltigen Frühstück startet es sich doch wirklich gut in den Tag! Allerdings dauert es auch wieder mal länger bis ich auf Touren komme, da ich mich noch mit dem Hüttenwart verquatscht habe. Der Kerl ist in meinem Alter, wohnt normalerweise in Nord-Norwegen, aber kommt seit 3 Jahren immer zur Sommersaison (Juli bis September) hier in diese Hütte um dort als Hüttenwart den Laden zu schmeißen! Während der Vollsaison können da gut und gerne mal bis zu 150 Leute gleichzeitig in der Hütte sein, die alle Essen, Trinken und n Bett haben wollen, Wahnsinn! Das schmeißt er dann mit 10 weiteren Helfern. Und nach den 3 Monaten hat er jedes Mal die Schnauze voll und will nur noch heim. Kann man sich noch gar nicht so wirklich vorstellen, jetzt da noch fast nix hier los ist. Aber das wird sich bald auch ändern.

Der Weg zum nächsten Ziel, der Mårbu Hytta, ist weiterhin anstrengend. Man merkt das nach den letzten verregneten Wochen viel Wasser in der Hochebene ist und das macht die Wege teils extrem sumpfig. Das ein oder andere mal steht man da schon bis über die Knöchel im Matsch. Aber das Wetter spielt endlich mal gut mit 🌞. Das war wohl seit langem mal wieder der erste Tag komplett ohne Regen, wuhuu!

Leider macht sich aber seit der Hälfte der heutigen Tour mein linkes Schienbein bemerkbar. Ein Schmerz den ich schon von vorherigen Wanderungen kenne. Dummerweise braucht das dann aber mehr als eine Nacht zu abklingen… Wir werden sehen wie es morgen früh aussieht und dann entscheide ich ob es einen ungeplanten Ruhetag bedarf!

Übrigens sieht man im Video mal ganz schön wie das mit dem DNT Schlüssel Schloss Prinzip funktioniert. Die Mårbu Selbstbedienungshütte ist tatsächlich die Erste an der ich das endlich mal selbst ausprobieren darf! Alle anderen Hütten zuvor hatten entweder kein Schloss oder wurden von anderen geöffnet.

Der Schmerz im Schienbein hält sich leider hartnäckig… Wenn sich die Sehnen beim Strecken mal anhören wie alte Gummibänder, dann ist das mit Sicherheit nicht gut… Es gilt also ne Entscheidung zu treffen. Entweder weitergehen zur nächsten Hütte in ca. 20km und riskieren, dass das Ganze zu ner schlimmeren Entzündung wird, oder einen ungeplanten Ruhetag einlegen. Ich lieg ja nach wie vor gut in bzw. auch schon vor meinem eigenen Tourplan. Demnach sollte ein zusätzlicher Ruhetag unkritisch sein.

Die Entscheidung fällt also auf einen Ruhetag in der Hütte. So komm ich auch endlich mal zum Lesen! Irgendwie hat das in der Wanderroutine bisher nie reingepasst, da ich abends als meistens zu erschöpft war und nach dem Abendessen gleich ins Bett gekippt bin. Heute hingegen hab ich reichlich Zeit dafür.

Das ist jetzt das erste Mal auf dieser Resie, dass ich mit meinem Körper Probleme bekomme… Ich mache mir Gedanken darüber, was ich falsch gemacht habe und rege mich ehrlich gesagt ziemlich über mich selbst auf, da es eigentlich nur eine Überbelastung sein kann. Der Start lief so gut und jetzt das? In einer Gegend, auf die ich mich so gefreut habe? Da ich hier gerade auch weder andere Menschen noch Empfang habe, muss ich das mit mir alleine ausmachen und das führt zu einer unschönen Gedankenspirale. Keine Ahnung ob ich wirklich zu erholsamem Schlaf komme, obwohl dieser wirklich notwendig wäre. Naja, nun kommen eben auch mal die Schmerzmittel zum Einsatz, die ich dabei habe. Ibuprofen gegen eine eventuelle Entzündung und das Schienbein tapen, mehr kann ich gerade nicht tun.

Hoffen wir mal, das morgen wieder alles rund läuft!

Die Nacht war, wie erwartet, nicht so erholsam.Ich habe mir n Kopf darüber zerbrochen, was passiert wenn mein Bein nicht wieder besser wird. Deswegen war ich heute Morgen dann auch schon um 5.30Uhr wach und um 6.30Uhr startklar. So n frühen Start gabs glaub noch nie auf der Reise.

Okay, Belastbarkeit des Beins testen… hmm so lala, könnte deutlich besser sein. Naja hilft ja alles nichts, in alle Richtungen sind es min. 60km bis zur nächsten Stadt und zurück geh ich schon mal gar nicht, da sagt mein Ego einfach nein. Der Vorteil, dass ich heute so früh schon los bin ist, dass ich mehr als genug Zeit habe für die 23km zur Rauhelleren Hytta. Also geht’s die ersten paar Kilometer eben mal mit 2 km/h anstatt wie sonst mit 4-5 km/h. Schon ungewohnt, aber es fühlt sich besser fürs Bein an und das ist gerade der Taktgeber.

Nach ca. 3 km dann die erhoffte Wendung! Es läuft sich von Minute zu Minute besser und es Bedarf immer weniger Schonhaltung. Endlich! Mir fällt n großer Stein vom Herzen und plötzlich fühlt es sich so an, als würde die Reise wieder in Gang kommen. Ich behalte aber erst mal das langsame Tempo bei und muss sagen, dass ich bei der entschleunigten Geschwindigkeit die wundervolle Landschaft noch mal besser auf mich wirken lassen kann. Vielleicht behalte ich das so ja bei.

Der Weg ist heute gut zu laufen und es stehen 7 Sonnen am Himmel. Ein wahrer Sommertag in Norwegens Fjells! Auch wenn es mit dem Wind noch immer recht kühl wird, aber das ist mir fürs Wandern eh lieber. Ich find es fast schon schade, dass auf den Bildern die ich hier poste die Landschaft nie so rüber kommt wie sie ist. Insbesondere die Weite ist nur schwer einzufangen. Aber ich gebe weiterhin mein Bestes!

So, 23,5km sind für heute geschafft. Ich mach’s mir gemütlich und in wahrscheinlich 2 Tagen ist die nächste Etappe schon vorbei. Etappe 3 endet nämlich in Geilo. Die Norweger sprechen die Stadt übrigens als „Jeilo“ aus. Ich find die direkte deutsche Aussprache aber…. nunja… geilo!

500km gewandert! Ich hab mir morgens schon genau ausgerechnet wieviele Kilometer noch fehlen und dann immer auf die Uhr geachtet. Ich denke der Fortschritt lässt sich feiern! Die Zeit vergeht so schnell.

Auch wenn heute wieder ein sehr verregneter Tag war, war es doch auch schön die Hardangervidda in diesem mystischen, vernebelten Kleid zu sehen. Das passt halt doch einfach gut zu Norwegen 🇳🇴.

Das war die Hardangervidda! Den östlichen Teil kannte ich zuvor noch nicht, aber ich muss sagen, alle die davon geschwärmt haben hatten recht! Die Weite ist unbeschreiblich und ab dem Eingang nach Rjukan bis jetzt am Ende gabs jeden Tag Blicke zum Staunen! So wird heute auch nochmal, mit Ausblick zurück, am Rande des Fjells gezeltet und Abschied von diesem Abschnitt der Reise genommen.

Morgen geht’s nach Geilo und dort wird das Ende dieser Etappe gefeiert!

Und schon wieder eine Etappe zu Ende! Nicht, dass es mir an weiteren Etappen mangelt, aber die Zeit vergeht schon wie im Flug! Und das besonders wenn auch in Norwegen der Sommer ausbricht! Heute bei noch etwas kühlen 4 Grad ausm Zelt heraus gestartet und bei wunderschönem Sonnenschein und gefühlt 25 Grad in Geilo angekommen! Die Stadt ist zum größten Teil auf dem Wintersport ausgerichtet. Das merkt man auch daran, dass es einfach mal auf Alpinski Abfahrten den Berg hinunter geht und rechts und links die Schneekanonen stehen! Also ich wüsste wo in Norwegen noch Schnee liegt, brauchen mich nur fragen! Ich übe so lange noch meinen Einkehrschwung ⛷️

Unglaublich süß war heute die Besitzerin der Hakkesetstølen Stube auf dem Berg vor Geilo. Mit der bin ich recht lange ins Gespräch gekommen. Über meine Reise und das sie schon einige andere, mit dem selben Plan, in den letzten Jahren bei sich hatte. Ich war überglücklich, dass die Stube schon offen hatte und hab mir Schokoladenkuchen und Kaffee bestellt und es draußen in der Sonne genossen. Dann kommt die Gute doch n paar Minuten später zu mir raus und schenkt mir noch n riesen Stück Honigkuchen. Ich könnte doch mit Sicherheit mehr Essen vertragen, meinte sie. Ich liebe diese Gastfreundlichkeit hier einfach so sehr. Das sind die kleinen Dinge die das alles hier unvergesslich machen!

Angekommen in Geilo, direkt zu Peppes Pizza und erstmal Kaloriendefizit aufarbeiten! Ich komm mir zwar immer vor wie der letzte Schrat wenn ich nach einer Woche draußen in die gut besuchten Futterbuden gehe, aber was soll’s, ich bin jetzt eben n Landstreicher, dazu steh ich!

Ich bleibe bei meinem Plan, morgen einen Ruhetag einzulegen. Für mich ist das einfach wichtig meine Etappen auch mental abschließen zu können und dafür brauch ich einen Tag Abstand vom Trail.

So ganz und gar nichts machen geht halt irgendwie doch nicht.

Wenn man schon in einer Stadt ist, in der die „Bergensbanen“ hält und das Wetter hervorragend ist, dann sollte man die Möglichkeit doch auch nutzen, oder nicht?! Kurzerhand habe ich mich für eine Zugfahrt nach Finse und zurück entschieden. Damit kann ich dann auch gleich noch einen Punkt von meiner To Do Liste streichen –  den Hardangerjøkulen sehen. Gletscher üben seit jeher eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich aus und bei diesem tollen Wetter war es ein Fest diesen zu Gesicht zu bekommen! Manchmal sind die ungeplanten, spontanen Dinge doch die wahren Highlights.

Finse wäre auch ein Durchgangspunkt einer alternativen Route von mir gewesen (westliche Hardangervidda), aber ich bin froh den anderen Weg über die östliche Hardangervidda gewählt zu haben. Die Schneemassen die hier noch liegen sind ordentlich und hätten wahrscheinlich nicht viel Spaß gemacht.

Ansonsten stand heute noch Proviant für die nächste Etappe einkaufen auf dem Plan und ansonsten nur das schöne Sommerwetter genießen!

… hat mir diese Etappe eine große Bandbreite an verschiedenen Gefühlen verpasst. Ich würde behaupten, dass ich meinen Körper wirklich gut kenne, aber bei markanten Schmerzen zu entscheiden wie es sinnvoll weitergehen soll, finde ich extrem schwer. Es lag noch eine unglaublich lange Strecke vor mir und das letzte was ich wollte, war, dass ich mir die ganze Reise schon im Süden Norwegens ruiniere. Mir wurde über den Zwangs-Ruhetag in der Mårbu-Hytta hinweg klar, wie fragil mein Vorhaben hier war. Selbst Kleinigkeiten können sich zu schwierigen Situation entwicken, wenn man sich nicht rechtzeitig darum kümmert. Aber genau dieses „sich darum kümmern“ ist in Realität meist nicht so einfach wie es scheint. Keiner legt dir eine Anleitung vor die Nase wie du alles wieder richten kannst. Klar, kann man sich Vorbereiten und sämtliche Medikamente, Verbände und Co. mitnehmen. Das habe ich auch getan. Aber dann am Ende selbst die Entscheidung zu treffen wie es weiter geht, erfordert Selbstbewusstsein.

Glücklicherweise hat sich das Problem ja lößen lassen. Auf eine Art, welche mir noch nachhaltig lange im Gedächtnis bleiben sollte – es langsamer angehen. Ich bin hier auf einer Reise, welche ich mir schon so lange erträumt habe und dabei noch ganz am Anfang! Es liegt noch so viel vor mir und ich fang jetzt schon an mich auf Kilometer und lange Strecken zu fixieren?? Wie dumm ist das denn? Ich habe mit Ende Oktober zwar eine Deadline fürs Erreichen des Nordkapps, aber wem tue ich einen Gefallen damit, dass ich so schnell wie möglich da oben ankomme? Mir selbst mit Sicherheit nicht!

Die Schönheit dieses Landes erlebt man nur, wenn man sich auch die Zeit lässt, den Blick schweifen zu lassen.

Die gesamte Route auf einen Blick:

Falls Interesse an .gpx Dateien meiner Route besteht, gerne per Kontaktformular melden. Ich helfe gerne weiter 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen